Kategorie: Personen

Humberto Alarcon

Humberto Alarcón

Tenor

Der 1990 in Mexiko-Stadt geborene Sänger Humberto Hernández Alarcón begann sein musikalisches Studium am Centro de Educación Artística des Instituto Nacional de Bellas Artes und setzte es anschließend an der Escuela Superior de Música fort. Sein Repertoire umfasst Volkslieder und traditionelle Lieder mit folkloristischen Rhythmen Lateinamerikas sowie Konzertgesang und lateinamerikanischen Barock. Er arbeitete mit der Akademie für Alte Musik der Autonomen Universität Mexiko (UNAM) zusammen und war 2014 Solist des Orchesters „La Galatea“, das sich mit dem Repertoire mexikanischer und lateinamerikanischer Komponisten beschäftigte. Als Gesangsinterpret lateinamerikanischer Musik hat er bei verschiedenen nationalen und internationalen Festivals mitgewirkt.

Seine Leidenschaft für den Bolero führte Humberto zur Teilnahme an renommierten Bolero-Wettbewerben. 2015 war er Finalist des First National Contest of Young Interpreters of Bolero und 2017 des IV. National Contest of Bolero in Nuevo Casas Grandes. Neben seiner Tätigkeit als Sänger ist er Moderator der lateinamerikanischen Folklore-Radiosendung von UCRadio, einem Radiosender der Universidad de la Comunicación.

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Hazel Mendoza

Hazel Mendoza

Tenor

Hazel Mendoza studiert Komposition an der Fakultät für Musik der Universidad Nacional Autónoma de México. Im Jahr 2016 belegte er den zweiten Platz des Kompositionswettbewerbs “Viva la canción de Autor”, einem der renommiertesten Wettbewerbe Mexikos.

Seit 2017 ist er Stipendiat des Kompositionsworkshops der Sociedad de Autores y Compositores de México unter der Leitung von Mónica Vélez. Parallel hierzu studiert er Improvisationstheater an der Casa del Humor – Escuela Mexicana de Improvisación. Sein musikalisches Profil hat er zuletzt in Songwriting-Workshops bei den Professoren Mauricio Díaz und David Aguilar geschärft und sich in Workshops bei Alejandro Flores intensiv mit den traditionellen Rhythmen Mexikos auseinandergesetzt. Hazel lebt in Mexiko-Stadt.

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Juanra Urrusti

Juanra Urrusti

Tenor

Der mexikanische Tenor und Komponist Juanra Urrusti studierte Komposition und Operngesang am Centro de Investigación y Estudios de la Música (CIEM) in Mexiko City bei der Sopranistin Rosa María Díez und den Baritonen Josué Cerón und Ramón Calzadilla. Er nahm an zahlreichen Meisterklassen im In- und Ausland teil und wechselte 2017 mit Hilfe seines Gesangslehrers und Mentors, dem mexikanischen Tenor Armando Mora, vom Stimmfach Bariton in den Tenor.

Sein Repertoire umfasst ein breites Spektrum an Stilen, von Liedern und Opern bis hin zu Bolero und Rock. Er hat mehrere Alben aufgenommen und als Komponist und Interpret an Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt. Im März 2015 nahm er an der Produktion des Conservatorio Nacional de Música “L’elisir d’amour” von Gaetano Donizetti teil und war Finalist des II. Concurso Iberoamericano de Canto “Irma González” im Palacio de Bellas Artes.

Juanra lebt und arbeitet in Mexiko Stadt. Im Juni 2017 war er der Solist in Enrico Chapelas Minirockoper Metamórfica, die von den Dresdner Sinfonikern auf dem Plaza Monumento a la Revolución in Mexico City uraufgeführt wurde.

www.juanraurrusti.com

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Blazko Scaniglia

Blazko Scaniglia

Bassbariton

Blazko Scaniglia lebt und arbeitet in Mexiko Stadt als Sänger und Songwriter. Seine außergewöhnliche Stimme und sein schauspielerisches Talent machen ihn zu einem hypnotischen Klang- und Bühnenerlebnis. Als Bassbariton sang er bereits Konzerte in renommierten Konzerthäusern wie dem Teatro de la Ciudad Esperanza Iris in Mexico Stadt, dem Franz Mayer Museum, dem Laboratorio Arte Alameda und einigen anderen.

Zusammen mit den deutschen New-Wave-Produzenten Nikolas Klau (Tuxedo Moon/Nine Rain) und Gerry Rosado (Discos Intolerancia) produzierte er drei Alben (teknonekronomikon, Ritos, Perversiones & Delirios und RetroFuturismo Musical), aus deren Titeln zwischen 2008 und 2015 mehrere Musikvideos veröffentlicht wurden.

Seine Band La Orden Scaniglia hat durch ihren kraftvollen E-Gitarrensound und den atemberaubenden Riffs von Bassgitarre und Baritonsaxophon eine große Fangemeinde. Aufgrund seines wandlungsfähigen und ausdrucksstarken Timbres ist Blazko ein begehrter Synchronsprecher für Cartoons und Spielfilme in Mexiko.

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Peter Till

Peter Till

Musikmaschinist

Der gelernte Werkzeugmacher Peter Till (Jg. 59) lebt in Dresden und ist seit 1981 freiberuflicher Musiker.

• 1983 – 1989 Keyboarder, Komponist und Arrangeur beim „Rocktheater Regenwiese“
• seit 1992 Zusammenarbeit mit Dieter Beckert – „Herr Beckert & Vergissmeinnicht“
• mit Dieter Beckert “Beulenspiegel – Produktion” – Buch, Bühne, Musik und Regie diverser Theaterproduktionen
• 1998 Erfindung des “Universal Druckluft Orchesters” und Bau verschiedener, mechanischer Instrumente
• seit 2007 mit „Musik auf Rädern“ solo unterwegs

Der Musikmaschinist ist Erfinder, Erbauer und Bediener in Personalunion, was auch die hohe funktionale Zuverlässigkeit der Musikapparaturen erklärt.

www.druckluftorchester.de

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Enrico Chapela

Enrico Chapela

Komponist

Enrico Chapela zählt zu den aufregendsten jungen Talenten der zeitgenössischen Musik aus Lateinamerika. Er erhielt seine Ausbildung am Centro de Investigación y Estudios de la Música (CIEM) seiner Geburtsstadt Mexico City sowie am Associated Board of Royal Schools of Music (UK) und dem Trinity College of London. Im Jahr 2000 begann er zu komponieren, unterstützt durch verschiedene Stipendien, u.a. des National Fund for Arts and Culture (FONCA) und des CIEM. 2006-2009 war er als Gitarrist und Komponist in Paris tätig, wo er 2008 seine Kompositionsstudien an der Universität von St. Denis bei Horacio Vaggione und José Manuel López López mit der Maîtrise abgeschlossen hat. Er promovierte in Musikwissenschaft an der Universität von St. Denis bei Ivanka Stoianova und José Manuel López López. Seit 2009 lebt er wieder in Mexiko. In seinem Werk konfrontiert und amalgamiert er avantgardistische Techniken mit Einflüssen aus Jazz, Rock und der lateinamerikanischen Tradition.

Chapelas Werke wurden vielfach ausgezeichnet, etwa beim International Rostrum of Composers der UNESCO, der Mexican Music Tribune oder dem Alexander Zemlinsky Kompositionswettbewerb. Sein bekanntestes Werk ist das Orchesterstück ínguesu, das die Schlachtrufe der Fans beim Endspiel Mexiko–Brasilien aus dem FIFA Confederations Cup von 1999 als thematisches und rhythmisches Material verwendet und in eine virtuose, rhythmisch und farblich explodierende Partitur übersetzt.

Kompositionsaufträge erhielt Chapela u.a. von den Dresdner Sinfonikern (Konzert für Rock-Trio und Orchester Noctámbulos, 2008) dem Los Angeles Philharmonic Orchestra (Li-Po, 2009), dem estnischen NYYD Ensemble zusammen mit dem New Yorker Festival „New Paths in Music“ (Irrational, 2009), dem Berkeley Symphony Orchestra (Private Alleles, 2010), der Britten Sinfonia zusammen mit der Londoner Wigmore Hall (Nanobots, 2011), der Carnegie Hall New York für Mitglieder des Simon Bolivar Youth Orchestra (Acoussence, 2012) und Radio France (Piroklasta für Orchester, 2014). Solokonzerte entstanden u.a. für E-Cello (MAGNETAR für den Solisten Johannes Moser im gemeinsamen Auftrag von Los Angeles Philharmonic, City of Birmingham Symphony Orchestra und dem Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo, 2011) sowie Flöte (Tetracrómatas für den Solisten Alejandro Escuer, 2015). 2016 komponierte Chapela im Auftrag der Deutschen Welle für das CAMPUS-Projekt des Bonner Beethovenfestes das Stück Zimmergramm für Soli, Chor und Orchester.


Andreas Gundlach

Andreas Gundlach

Keyboarder

Andreas Gundlach, 1975 in Hannover geboren, studierte von 1995 bis 1999 bei Michael Fuchs Klavier an der Hochschule für Musik «Carl Maria von Weber» Dresden. Als zweites Hauptfach wählte er Komposition bei Rainer Lischka. Seit 1997 ist er Mitglied der Dresdner Sinfoniker, mit denen er etliche Uraufführungen zeitgenössischer Kompositionen im In- und Ausland gespielt hat.

Nach seinem Studium begann die Zusammenarbeit mit der Firma KORG, einem der wichtigsten Hersteller für Synthesizer und Keyboards. Hier entwickelte er seine Expertise als musikalischer Programmierer. Ein breites Spektrum durch alle Genres der Weltmusik findet seinen Widerhall in international vertriebenen Werkseinstellungen, die er entworfen hat.

Seit 2016 arbeitet Gundlach mit der Chinesischen Sängerin Ni Xan Quin. Gemeinsam verbinden sie traditionellen chinesischen Gesang mit tibetischen Einflüssen und moderner, elektronischer Klangkunst. Mit der Formation NINIANDI gewannen beide im September 2016 die höchste Auszeichnung auf dem „Silk Road Festival“ der Stadt Xi‘an in China.

Andreas Gundlach gehört mit seinem Soloprogramm als Pianist sowie als Keyboarder in verschiedensten Bands zu den gefragtesten Jazzmusikern Deutschlands.

www.der-multitasking.de

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© Foto: Enrico Meyer


Andreas Boyde

Andreas Boyde

Pianist

Andreas Boyde stammt aus Oschatz in Sachsen. Der gefragte Pianist bereist international führende Musikzentren und konzertiert als Solist mit namhaften Orchestern wie dem London Philharmonic Orchestra, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Malaysian Philharmonic Orchestra, dem Miami Symphony Orchestra, dem Zürcher Kammerorchester und den Dresdner Sinfonikern. Des Weiteren ernannte ihn das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt zum Artist in Residence für die Spielzeit 2018/19.

Andreas Boydes brachte zeitgenössische Kompositionen wie Paul Schoenfields Klavierkonzert Four Parables zur europäischen Erstaufführung und das ihm gewidmete Klavierkonzert von John Pickard zur Uraufführung.

Der Pianist hat das gesamte Klavierwerk von Johannes Brahms für OehmsClassics in Koproduktion mit dem Westdeutschen Rundfunk auf CD eingespielt.

Andreas Boydes Rekonstruktion der Schubert-Variationen von Robert Schumann, die beim Hofmeister Musikverlag erschienen ist, bezeugt sein musikwissenschaftliches Interesse. Erstmals erklang dieses Werk in New York im Rahmen eines Schumann-Klavierabends und findet seither große Beachtung. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie CD-Veröffentlichungen runden seine pianistische Tätigkeit ab.

2012 trug er sich in das Ehrenbuch der Stadt Oschatz ein. Andreas Boyde lebt in London.

www.andreasboyde.com

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© Foto: Thomas Malik


Stephan Braun

Stephan Braun

Cellist

Stephan Braun gilt als einer der interessantesten Cellisten in der europäischen Jazzszene. Er spielte bereits Konzerte mit bekannten Musikern und Ensembles wie Melody Gardot, Nils Landgren, Gil Goldstein, Chris Hinze, Don Thomson, Till Broenner, Giora Feidman und Kristjan Randalu. Als klassischer und Jazzcellist an den Musikhochschulen in Hamburg und Berlin ausgebildet, gewann er mit seinem Trio den internationalen Jazzwettbewerb 2010 in Bucharest. Konzertauftritte führten ihn bereits nach Asien, Nordamerika, Afrika und Europa. Er gastierte auf bekannten Bühnen und Festivals, wie der Staatsoper Wien, Concertgebouw Amsterdam, Konzerthaus Berlin, Olympia Theatre Paris und Pori Jazzfestival in Finnland.

Als Sideman war er an mehr als 20 CD-Produktionen beteiligt und hat zudem zwei eigene Alben produziert: Mit dem CD-Debut (2008) seines Trios klärt er ein für alle Mal die Frage, was die wahre Domain des Violoncellos im Jazz ist: der Groove. Im Frühjahr 2012 ist die CD „Façon“ seines Duos „deep strings“ bei nrw-Records erschienen.

Er unterrichtet am Jazzinstitut Berlin und an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Momentan lebt Stephan Braun als freischaffender Musiker in Berlin.

www.stefanbraun.com

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Heiko Jung

Heiko Jung

Drummer & Percussionist

Heiko Jung wurde 1971 in Mühlhausen / Thüringen geboren. Seit seinem 7. Lebensjahr nahm er Schlagzeug- und Klavierunterricht und studierte anschließend an der Hochschule für Musik “Franz Liszt” in Weimar klassisches Schlagzeug und Pauken. Neben seinem Studium besuchte er zahlreiche Workshops und nahm Unterricht unter anderem bei Jeff Hamilton, Jeff Hirshfield, John Marshall, Jojo Mayer, Ed Soph, Gary Chaffee, Steve Smith und Ari Hoenig. Seit 1998 wohnt er in Dresden und ist ein viel gefragter Musiker, der ständig mit den unterschiedlichsten Bands verschiedenster Stilistiken zu hören ist. Seit Oktober 2000 hat er einen Lehrauftrag im Fachbereich Drums (Jazz-Pop-Rock) an der Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy” in Leipzig. Tourneen brachten ihn unter anderem schon nach Frankreich, Italien, die Schweiz, Tunesien, Tschechien, Slowakei, Mexiko, Litauen und Thailand.

Gearbeitet hat Heiko bereits mit Rhoda Scott, Jocelyn B. Smith, Alberto Marsico, Dirk Michaelis, Matthias Baetzel Trio, Kim Fisher, David Gazarov, Uschi Brüning, Bill Ramsey, Veronika Fischer, Sammy DeLuxe, Jiggs Whigham, Paul Kuhn, Jan Josef Liefers, Axel Prahl, Joey DeFrancesco, Lorenzo Frizzera, Ulla Meinecke, Bobo in White Wooden Houses, Clueso, Wolfgang Schlueter, Sharrie Williams, Barbara Dennerlein, Frank Nimsgern, Kirk Fletcher, Tad Robinson, Jeff Cascaro, SILLY feat. Anna Loos, Ute Freudenberg, Deborah Sasson, Angelika Milster, Jonny Logan, Katja Epstein, Mario Adorf, Dominique Horwitz, Ben Becker, Katharina Thalbach, Gitte Haenning, Staatsschauspiel Dresden, Dresdner Sinfoniker, Deutsches Filmorchester Babelsberg, Ostrock in Klassik 2007 – 2010, Roland Kaiser, Andreas Bourani, Matthias Reim, ElaiZa, ADORO, Northern Lite, Max Mutzke, Marit Larsen, Stefanie Heinzmann, Bürger Lars Dietrich, Jürgen Drews u.v.a.

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