Kategorie: Projekte

Hochhaussinfonie

Hochhaussinfonie

Pet Shop Boys & Panzerkreuzer Potemkin

Die Hochhaussinfonie

Keine Bühne, kein Orchestergraben und keine engen Stuhlreihen – als Konzertort hatten sich die Dresdner Sinfoniker den 37 Meter hohen und mit 240 Metern längsten bewohnten Plattenbau Europas ausgesucht. Die Musiker verteilten sich auf 43 beleuchtete Balkone und das britische Pop-Duo Pet Shop Boys thronte über der Leinwand, auf der Eisensteins «Panzerkreuzer Potemkin» flimmerte. Und als wäre das alles noch nicht genug, schwebte der US-amerikanische Dirigent Jonathan Stockhammer in einem Kran-Korb meterhoch über der einstigen DDR-Vorzeige-Flaniermeile und gab von dort aus den Takt für die Musiker an. Mehr als 10.000 Menschen standen davor und sahen dem ungewöhnlichen Spektakel zu.

Bevor jedoch Eisensteins Stummfilmklassiker «Panzerkreuzer Potemkin» auf der zwischen den Balkonen angebrachten Leinwand anlief, wurden Original-Sequenzen und Fotos auf die Fassade des teilweise noch bewohnten Blocks projiziert, die sich mit der Geschichte der DDR und dem Platz zwischen Dresdner Hauptbahnhof und Altmarkt auseinander setzten. Denn der Ort für das multimediale Spektakel aus Film, Licht und Musik wurde sorgfältig ausgewählt. Durch seine wechselvolle Geschichte und seine Rolle als Brennpunkt während der politischen Wende 1989 ist die Prager Straße ein wahrhaft historischer Ort, der die Wirkung von Eisensteins Film noch verstärkt. Bilder aus Überwachungskameras und aus den Archiven Dresdner Bürger reflektierten die Geschehnisse auf eindrucksvolle Weise und zeigen: Hier ist die Geschichte nicht erloschen, sondern sehr lebendig. Nicht zuletzt durch die Menschen, die 1989 dabei waren und die auch heute noch zum Teil auf der Prager Straße wohnen. Die Musik zur «Hochhaussinfonie» schufen Neil Tennant und Chris Lowe gemeinsam mit den Dresdner Sinfonikern bereits im Jahr 2004. Sie ist eine Mischung aus den elektronischen, pop-orientierten Klängen, mit denen es den «Pet Shop Boys» gelang, sich weltweit einen guten Namen zu machen und mehr als 30 Millionen Platten zu verkaufen, sowie der Tiefe und Fülle eines klassischen, aber dennoch modernen Klangkörpers.

So entstand nach Edmund Meisel und Dmitri Schostakowitsch jetzt die dritte offizielle Vertonung des Films, die von den Dresdner Sinfonikern bereits im September 2004 vor 35.000 Zuschauern auf dem Londoner Trafalgar Square uraufgeführt wurde.

Text: Andreas Weihs

Konzerte

12. September 2004 | 19 Uhr | London
Trafalgar Square

20. Juli 2006 | 20 Uhr | Dresden
Prager Straße

Aktuelles

Offener Brief an Frank-Walter Steinmeier | Absage des Konzertes in Istanbul

Lieber Frank-Walter Steinmeier, die schriftliche Antwort und Absage des Auswärtigen Amts auf unseren ausdrücklichen Wunsch, das Konzert in Istanbul nicht zu verschieben, endet mit den Worten: “Nichtsdestotrotz bin ich davon überzeugt, dass  … weiterlesen

Protest gegen den Ausstieg der Türkei aus der EU-Kulturförderung wegen des Projektes “aghet – ağıt”

Wir protestieren aufs Schärfste gegen die Entscheidung der Türkei, sich nicht mehr am EU-Kulturprogramm zu beteiligen. Laut türkischen Medienberichten und Aussage der EACEA … weiterlesen

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Personen

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Andrea Molino

Dirigent

Der Komponist und Dirigent Andrea Molino ist in Turin geboren und lebt heute in Zürich. Er war von 1996 bis 2007 musikalischer Leiter der … weiterlesen

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Zeynep Gedizlioğlu

Komponistin

Geboren 1977 in Izmir, studierte Zeynep Gedizlioğlu Komposition bei Cengiz Tanc, Theo Brandmüller, Ivan Fedele und Wolfgang Rihm … weiterlesen

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Vache Sharafyan

Komponist

Vache Sharafyan gehört zu den bedeutensten Komponisten Armeniens und genießt ein großes internationales Ansehen. 1985 gewann … weiterlesen

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Helmut Oehring

Komponist

Helmut Oehring, 1961 in Ost-Berlin geboren, als Gitarrist und Komponist Autodidakt, war 1992–1994 Meisterschüler Georg Katzers an der … weiterlesen

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Markus Rindt

Intendant

Der Intendant der Dresdner Sinfoniker wurde 1967 in Magdeburg geboren. Er besuchte von 1979-1985 die Spezialschule für Musik Carl-Maria … weiterlesen

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Marc Sinan

Gitarre

Der Gitarrist und Komponist Marc Sinan ist Sohn einer türkisch-armenischen Mutter und eines deutschen Vaters. Marc Sinans … weiterlesen

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Araik Bartikian

Duduk

Araik Bartikian wurde 1962 in Gavar, Armenien, geboren. Seinen ersten Instrumentalunterricht erhielt er von seinem Großvater … weiterlesen

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Matthias Worm

Viola

Matthias Worm, geboren in Berlin, erhielt bereits im Alter von 8 Jahren ersten Violinunterricht. Auf sein Abitur im Jahre 1977 folgt von … weiterlesen

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Premil Petrović

Dirigent

Premil Petrović ist Gründer, Chefdirigent und künstlerischer Leiter des No Borders Orchestra. Er hat Dirigieren unter Professor Winfried … weiterlesen

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Olaf Katzer

Chorleitung

Olaf Katzer ist seit 2011 Dirigent des Dresdner Kammerchores. Neben eigenen Konzerten leitet er Einstudierungen für Hans- Christoph … weiterlesen

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Stefanie Wördemann

Libretto

Stefanie Wördemann, geboren 1974 bei Hamburg, studierte Musikwissenschaft und Germanistik an der HU Berlin und war Gründungs-mitglied … weiterlesen

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Carl Thiemt

Countertenor

Carl Thiemt begann seine musikalische Laufbahn in den Dresdener Kinder- und Knabenchören. Schon vor seinem Gesangsstudium beschäftigte … weiterlesen

Medienecho

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DNN

vom 21.07.2008

Ok, stellen Sie sich mal vor, es ist 1988, Sie sitzen in Pantoffeln in ihrer Neubauwohnung, warten auf die Wende und lesen folgende … weiterlesen

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Die Zeit

vom 21.07.2008

Revolution ist Krieg. Der erste Satz eines Lenin-Zitates flimmerte am Donnerstagabend über die riesige Leinwand in der Dresdner … weiterlesen

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Lausitzer Rundschau

vom 22.07.2008

Das hat es so noch nie gegeben! Und es war zweifelsohne eine gewaltige Herausforderung: Die «Hochhaussinfonie» auf der Prager … weiterlesen

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Financial Times

vom 30.11.2015

Helmut Oehring’s Massaker, hört ihr MASSAKER!, given its world premiere in Berlin last Friday, is dedicated to the protesters of … weiterlesen

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Neues Deutschland

vom 01.12.2015

Im Gang des Foyers blickte einem auf gereihten Fotos das ganze Elend dieser Welt an. Frank Schultze und Christoph Püschner haben diese Bilder … weiterlesen

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Kultur extra

vom 30.11.2015

Zwischen Orient und Abendland liegt Armenien, es bildet mit dem Berg Ararat, auf dem einst Noahs Arche landete, gewisser … weiterlesen

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ADK

Ausgabe 4/2015

Schon die Ankündigung „Ein Konzertprojekt der Dresdner Sinfoniker besetzt mit armenischen, türkischen und europäischen … weiterlesen


Oktober

OKTOBER

Stummfilmkonzert

Oktober

Eisensteins Reenactment der Oktoberrevolution, 10 Jahre später zum Teil mit den historischen Protagonisten an Originalschauplätzen inszeniert, ist Parteinahme, Kommentar, ironisches Spiel mit der Selbstinszenierung der Macht und avancierte Filmkunst. Wir zeigen eine 2012 vom Filmmuseum München restaurierte Fassung mit neuer Musik nur für diesen Abend. Vier Musiker der Dresdner Sinfoniker vertonen live und vor der Leinwand in der Schauburg. Eine Uraufführung!

Rolf Zielke
Musikalische Leitung und Keyboards
Heiko Jung
Drums und Percussion
Sascha Friedl
Flöte und Subkontrabassflöte
Stephan Braun
E-Cello

Stummfilm von Sergej Eisenstein und Grigori Alexandrow, UdSSR 1928

Eine Kooperation des Staatsschauspiels Dresden mit dem Filmtheater Schauburg und den Dresdner Sinfonikern.

Termine

25. Oktober 2017 | 19:30 Uhr | Dresden
Filmtheater Schauburg
Stummfilm-Konzert

Aktuelles

Offener Brief an Frank-Walter Steinmeier | Absage des Konzertes in Istanbul

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Protest gegen den Ausstieg der Türkei aus der EU-Kulturförderung wegen des Projektes “aghet – ağıt”

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Musiker

Rolf Zielke

Pianist

Rolf Zielke arbeitet mit internationalen Contemporary Jazz Projekten und mit brasilianischen, afro-kubanischen und orientalischen … weiterlesen

Stephan Braun

Cellist

Stephan Braun gilt als einer der interessantesten Cellisten in der europäischen Jazzszene. Er spielte Konzerte mit bekannten Musikern und … weiterlesen

Sascha Friedl

Flötist

Sascha Friedl ist eher ein Künstler der zurückgezogenen Sorte. So schwer es auch scheint, mit ihm in Kommunikation zu treten, umso … weiterlesen

Heiko Jung

Percussionist

Heiko Jung wurde 1971 in Mühlhausen geboren. Seit seinem 7. Lebensjahr nahm er Schlagzeug- und Klavierunterricht und studierte … weiterlesen

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Markus Rindt

Intendant

Der Intendant der Dresdner Sinfoniker wurde 1967 in Magdeburg geboren. Er besuchte von 1979-1985 die Spezialschule für Musik Carl-Maria … weiterlesen

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Marc Sinan

Gitarre

Der Gitarrist und Komponist Marc Sinan ist Sohn einer türkisch-armenischen Mutter und eines deutschen Vaters. Marc Sinans … weiterlesen

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Araik Bartikian

Duduk

Araik Bartikian wurde 1962 in Gavar, Armenien, geboren. Seinen ersten Instrumentalunterricht erhielt er von seinem Großvater … weiterlesen

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Matthias Worm

Viola

Matthias Worm, geboren in Berlin, erhielt bereits im Alter von 8 Jahren ersten Violinunterricht. Auf sein Abitur im Jahre 1977 folgt von … weiterlesen

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Premil Petrović

Dirigent

Premil Petrović ist Gründer, Chefdirigent und künstlerischer Leiter des No Borders Orchestra. Er hat Dirigieren unter Professor Winfried … weiterlesen

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Olaf Katzer

Chorleitung

Olaf Katzer ist seit 2011 Dirigent des Dresdner Kammerchores. Neben eigenen Konzerten leitet er Einstudierungen für Hans- Christoph … weiterlesen

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Stefanie Wördemann

Libretto

Stefanie Wördemann, geboren 1974 bei Hamburg, studierte Musikwissenschaft und Germanistik an der HU Berlin und war Gründungs-mitglied … weiterlesen

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Carl Thiemt

Countertenor

Carl Thiemt begann seine musikalische Laufbahn in den Dresdener Kinder- und Knabenchören. Schon vor seinem Gesangsstudium beschäftigte … weiterlesen

Medienecho

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FAZ

vom 23.04.2016

Die Türkei macht auf europäischer Ebene Druck gegen das Konzertprojekt „Aghet“ der Dresdner Sinfoniker zum Genozid an den … weiterlesen

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Spiegel Online

vom 23.04.2016

Die Türkei hat offenbar auf EU-Ebene gegen das Konzertprojekt “Aghet” der Dresdner Sinfoniker zum Genozid an den … weiterlesen

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Spiegel Online

vom 25.04.2016

Der türkische Botschafter in Brüssel beschwert sich über ein Dresdner Musikprojekt – und die EU-Kommission entfernt … weiterlesen

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FAZ

vom 26.04.2016

Die große Katastrophe bleibt nur halb aus. Der Beschreibungstext des Konzertprojektes „Aghet – Die große Katastrophe“ der Dresdner … weiterlesen

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Financial Times

vom 30.11.2015

Helmut Oehring’s Massaker, hört ihr MASSAKER!, given its world premiere in Berlin last Friday, is dedicated to the protesters of … weiterlesen

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Kultur extra

vom 30.11.2015

Zwischen Orient und Abendland liegt Armenien, es bildet mit dem Berg Ararat, auf dem einst Noahs Arche landete, gewisser … weiterlesen

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Neues Deutschland

vom 01.12.2015

Im Gang des Foyers blickte einem auf gereihten Fotos das ganze Elend dieser Welt an. Frank Schultze und Christoph Püschner haben diese Bilder … weiterlesen

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ADK

Ausgabe 4/2015

Schon die Ankündigung „Ein Konzertprojekt der Dresdner Sinfoniker besetzt mit armenischen, türkischen und europäischen … weiterlesen


Tear Down This Wall

  TEAR   DOWN    THIS   WALL!

TEAR DOWN THIS WALL!

Die Dresdner Sinfoniker initiierten am 3. Juni 2017 gemeinsam mit mexikanischen und US-amerikanischen Musikern ein außergewöhnliches Musikfestival an der Mauer zwischen den USA und Mexiko. Aus einer anfänglich überschaubar geplanten Protest-Performance des Ensembles erwuchs im Laufe einer 6-wöchigen Kickstarter Kampagne ein gesamter Festival-Tag in Tijuana. Uraufgeführt wurden die Ballade «Beyond» von Wieland Reißmann und die geführte Improvisation «The Big, The Bug, The Cricket & The Quack» von Harald Thiemann, bei der die Dresdner Sinfoniker mit zahlreichen Perkussionisten aus Mexiko und den USA die Mauer in ein Instrument verwandelten. Weitere Gäste waren das Jugendorchester Sinfonia Juvenil aus Tijuana, die Band Tijuana No!, die Popsängerin Ceci Bastida, die guatemaltekische Maya-Sängerin Sara Curruchich und die Jazz-Sängerin Coral MacFarland.

Das Konzert sollte ursprünglich auf beiden Seiten der Mauer (Tijuana und San Diego) stattfinden und eine musikalische Brücke für Freiheit und Völkerverständigung schlagen. Die zuständigen US-Behörden erteilen aber keine Genehmigung für das Projekt der Dresdner Sinfoniker, die damit zum kollektiven, künstlerischen Aufstand gegen die weltweit wachsende Abgrenzung, den Fanatismus und Nationalismus aufrufen hatten. Nichtsdestotrotz strömten auf mexikanischer Seite tausende Besucher aus beiden Ländern zur Veranstaltung und feierten die Performances und ihre Freiheit.

30 Jahre nach Ronald Reagans berühmter Aufforderung „Mr Gorbachev, TEAR DOWN THIS WALL!“ protestierten die Künstler mit ihrer Aktion gegen Präsident Trumps geplante „schöne Mauer“, aber auch gegen die Abschottung Europas – vor allem aber gegen die Mauern in den Köpfen der Menschen. Mit TEAR DOWN THIS WALL! setzten alle Beteiligten ein Zeichen für Vielfalt und Weltoffenheit. Sie bezeugen, dass es kein bestes Land, keine beste Religion oder beste Hautfarbe gibt.

Photos: © Kai Wiedenhöfer & Maria Teresa Fernandez

Termin

3. Juni 2017  | Tijuana
11 – 16 Uhr
Parque del Mar (direkt an der Mauer zur USA)
Plaza del Faro, Playas de Tijuana

Aktuelles

Anmerkungen zu Fragen und kritischen Äußerungen in den sozialen Medien

Der Erfolg unseres Projektes TEAR DOWN THIS WALL! in Tijuana hat es notwendig gemacht, einige erklärende Worte zu unserer Intention und auch die zugehörigen Fakten zu publizieren. Es erreichen uns über die sozialen Medien, per Email aber auch in den Kommentarspalten der Medien viele Fragen, kritische Äußerungen und leider auch immer wieder Hasskommentare. Obendrein werden leider auch Lügen verbreitet. Wir möchten deswegen klarstellen: weiterlesen

Keine Genehmigung für TEAR DOWN THIS WALL! auf amerikanischer Seite der Mauer in San Diego. Konzert findet trotzdem statt.

US-Behörden erteilen keine Genehmigung für das Projekt „TEAR DOWN THIS WALL!“ der Dresdner Sinfoniker, die am 3. Juni 2017 zum kollektiven, künstlerischen Aufstand gegen die weltweit wachsende Abgrenzung, den Fanatismus und Nationalismus aufrufen. Ort und Anlass ist die von Präsident Donald Trump geplante Mauer, die zwischen den USA und Mexiko … weiterlesen

Brief der Dresdner Sinfoniker an Musiker und Künstler weltweit

Liebe Künstler*innen, liebe Musiker*innen,
lasst uns am 3. Juni 2017 gemeinsam ein weltweites Signal gegen Abschottung, Nationalismus und Fanatismus setzen! Beteiligt Euch an unserem Happening entlang der gesamten mexikanisch-amerikanischen Grenze! Ob mit Musik, Gesang, Tanz und Malerei an der Mauer oder mit einem Volleyball-Match darüber – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt … weiterlesen

BE A PART OF IT

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TEAR DOWN THIS WALL!

25.04.2017

Aufruf von Markus Rindt, CEO & Künstlerischer Leiter (Deutsche Fassung) … weiterlesen

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TEAR DOWN THIS WALL!

25.04.2017

Personal appeal from Markus Rindt, CEO & Artistic Director (english version)
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Neues Deutschland

vom 01.12.2015

Im Gang des Foyers blickte einem auf gereihten Fotos das ganze Elend dieser Welt an. Frank Schultze und Christoph Püschner haben diese Bilder … weiterlesen

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ADK

Ausgabe 4/2015

Schon die Ankündigung „Ein Konzertprojekt der Dresdner Sinfoniker besetzt mit armenischen, türkischen und europäischen … weiterlesen

Künstler

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Andrea Molino

Dirigent

Der Komponist und Dirigent Andrea Molino ist in Turin geboren und lebt heute in Zürich. Er war von 1996 bis 2007 musikalischer Leiter der … weiterlesen

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Zeynep Gedizlioğlu

Komponistin

Geboren 1977 in Izmir, studierte Zeynep Gedizlioğlu Komposition bei Cengiz Tanc, Theo Brandmüller, Ivan Fedele und Wolfgang Rihm … weiterlesen

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Vache Sharafyan

Komponist

Vache Sharafyan gehört zu den bedeutensten Komponisten Armeniens und genießt ein großes internationales Ansehen. 1985 gewann … weiterlesen

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Helmut Oehring

Komponist

Helmut Oehring, 1961 in Ost-Berlin geboren, als Gitarrist und Komponist Autodidakt, war 1992–1994 Meisterschüler Georg Katzers an der … weiterlesen

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Markus Rindt

Intendant

Der Intendant der Dresdner Sinfoniker wurde 1967 in Magdeburg geboren. Er besuchte von 1979-1985 die Spezialschule für Musik Carl-Maria … weiterlesen

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Marc Sinan

Gitarre

Der Gitarrist und Komponist Marc Sinan ist Sohn einer türkisch-armenischen Mutter und eines deutschen Vaters. Marc Sinans … weiterlesen

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Araik Bartikian

Duduk

Araik Bartikian wurde 1962 in Gavar, Armenien, geboren. Seinen ersten Instrumentalunterricht erhielt er von seinem Großvater … weiterlesen

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Matthias Worm

Viola

Matthias Worm, geboren in Berlin, erhielt bereits im Alter von 8 Jahren ersten Violinunterricht. Auf sein Abitur im Jahre 1977 folgt von … weiterlesen

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Premil Petrović

Dirigent

Premil Petrović ist Gründer, Chefdirigent und künstlerischer Leiter des No Borders Orchestra. Er hat Dirigieren unter Professor Winfried … weiterlesen

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Olaf Katzer

Chorleitung

Olaf Katzer ist seit 2011 Dirigent des Dresdner Kammerchores. Neben eigenen Konzerten leitet er Einstudierungen für Hans- Christoph … weiterlesen

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Stefanie Wördemann

Libretto

Stefanie Wördemann, geboren 1974 bei Hamburg, studierte Musikwissenschaft und Germanistik an der HU Berlin und war Gründungs-mitglied … weiterlesen

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Carl Thiemt

Countertenor

Carl Thiemt begann seine musikalische Laufbahn in den Dresdener Kinder- und Knabenchören. Schon vor seinem Gesangsstudium beschäftigte … weiterlesen

Medienecho

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

vom 07.04.2017

Der Bibel zufolge sollen die Trompeten von Jericho ganze Mauern zum Einsturz gebracht haben. Einen ähnlich durchschlagenden Erfolg malen … weiterlesen

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Sächsische Zeitung

vom 06.04.2017

Die Dresdner Sinfoniker planen ein spektakuläres Konzert auf beiden Seiten des Grenzzauns zwischen den USA und … weiterlesen

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Deutsche Welle

vom 06.04.2017

On June 3, the Dresden Symphony Orchestra will perform on the US-Mexican border, joined by musicians from both countries … weiterlesen

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Concerti

vom 10.04.2017

Ein Statement gegen Abgrenzung und Ausgrenzung – das ist das erklärte Ziel der Dresdner Sinfoniker. Mit der Aktion „Tear Down … weiterlesen

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Dresdner Neueste Nachrichten

vom 06.04.2017

Es ist weit mehr als eine Marotte: Die Dresdner Sinfoniker sehen ihre musikalische Arbeit als Engagement gegen bestehendes … weiterlesen

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taz

vom 10.04.2017

Gegen den Ausbau des Grenzzauns zwischen den USA und Mexiko zu einer Mauer regt sich auch aus Künstlerkreisen Widerstand. Im Rahmen … weiterlesen

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Neue Musikzeitung

vom 06.04.2017

Dieselben Worte des mittelmäßigen Schauspielers stehen nun über einem spektakulären Projekt der Dresdner Sinfoniker: „Tear down … weiterlesen

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Financial Times

vom 30.11.2015

Helmut Oehring’s Massaker, hört ihr MASSAKER!, given its world premiere in Berlin last Friday, is dedicated to the protesters of … weiterlesen

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Kultur extra

vom 30.11.2015

Zwischen Orient und Abendland liegt Armenien, es bildet mit dem Berg Ararat, auf dem einst Noahs Arche landete, gewisser … weiterlesen

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Neues Deutschland

vom 01.12.2015

Im Gang des Foyers blickte einem auf gereihten Fotos das ganze Elend dieser Welt an. Frank Schultze und Christoph Püschner haben diese Bilder … weiterlesen

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ADK

Ausgabe 4/2015

Schon die Ankündigung „Ein Konzertprojekt der Dresdner Sinfoniker besetzt mit armenischen, türkischen und europäischen … weiterlesen

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Financial Times

vom 30.11.2015

Helmut Oehring’s Massaker, hört ihr MASSAKER!, given its world premiere in Berlin last Friday, is dedicated to the protesters of … weiterlesen

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Kultur extra

vom 30.11.2015

Zwischen Orient und Abendland liegt Armenien, es bildet mit dem Berg Ararat, auf dem einst Noahs Arche landete, gewisser … weiterlesen

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Neues Deutschland

vom 01.12.2015

Im Gang des Foyers blickte einem auf gereihten Fotos das ganze Elend dieser Welt an. Frank Schultze und Christoph Püschner haben diese Bilder … weiterlesen

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ADK

Ausgabe 4/2015

Schon die Ankündigung „Ein Konzertprojekt der Dresdner Sinfoniker besetzt mit armenischen, türkischen und europäischen … weiterlesen


Dede Korkut

Dede Korkut

Die Kunde von Tepegöz

Dede Korkut

Dokufiktionales Musiktheater für Orchester, Stimme, Bewegung 
und Videoinstallation von Marc Sinan und den Dresdner Sinfonikern

Die Heldenerzählungen des Dede Korkut, dem singenden und Laute spielenden Weisen der Oghusen, genießen in der Türkei und zentralasiatischen Ländern einen Stellenwert wie hierzulande das Nibelungenlied. Aus einer brutalen Vergewaltigung entsteht das »Einauge« Tepegöz. Er wird hineingeboren in eine ihm fremde Welt, gehasst und zum erbitterten Feind der Oghusen, deren Anerkennung er begehrte. Dieser dramatische Konflikt bildet die Grundlage für ein Projekt, das sich als ein bewegtes Gesamtwerk aus Musik, Bild, Text, Körper und Gesang versteht. Dokumentarische Videos zentralasiatischer Musiker, die Marc Sinan und Markus Rindt auf ausgedehnten Reisen durch Aserbaidschan, Usbekistan und Kasachstan gefilmt haben, sowie Videointerviews mit jungen Istanbuler Literaten, Philosophen, Denkern über deren Sicht auf die Geschichte des Tepegöz, waren der Ausgangspunkt für Sinans Arbeit.

Aserbaidschanische, usbekische und kasachische Gastmusiker konzertieren gemeinsam mit den Dresdner Sinfonikern. Solisten, wie die Sängerin Jelena Kuljić, der Kontrabassist Jun Kawasaki, der Subkontrabassflötist Sascha Friedl und der Gitarrist Marc Sinan werden in Aydin Tekers außergewöhnlicher Herangehensweise zu Objekten choreografischer Intervention. Bildmaterial aus Zentralasien bringt in Projektionen den Raum in Bewegung. Das Libretto verbindet eine poetische Neuverarbeitung des traditionellen »Tepegöz« – Stoffes mit Stimmen aus der Literaturszene Istanbuls, die in Videointerviews über den für das Selbstverständnis der turksprachigen Völker so grundlegenden Stoff aus heutiger Sicht sprechen.

Dirigent: Fabián Panisello
Solisten: Jelena Kuljić, Jun Kawasaki, Marc Sinan, 
Sascha Friedl, Ulzhan Baibussynova, Mehri Asadullayeva, Askar Soltangazin, Toir Kuziyev
Produktion: Markus Rindt & Marc Sinan
Künstlerische Leitung: Marc Sinan
Choreografie: Aydin Teker
Technische Leitung und Lichtgestaltung: Albrecht Leu
Technische Leitung Gastspiele: Ben Deiß
Video und Bühne: Isabel Robson
Dramaturgie und Text: Holger Kuhla
Ton: Volker Greve

Eine Gemeinschaftsproduktion der Dresdner Sinfoniker, 
der Marc Sinan Company, des Maxim Gorki Theater Berlin und 
HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden

Termine

8. Februar 2014 | 20 Uhr | Dresden
HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste
Uraufführung

14./15./16. Februar 2014 | 19 Uhr | Berlin
Maxim Gorki Theater

22. Oktober 2014 | 20 Uhr | Vaduz
Vaduzer Saal

13. November 2014 | 19 Uhr | Istanbul
Kaisersaal im Deutschen Generalkonsulat

21./22. März 2015 | 20 Uhr | Berlin
Maxim Gorki Theater

Aktuelles

Offener Brief an Frank-Walter Steinmeier | Absage des Konzertes in Istanbul

Lieber Frank-Walter Steinmeier, die schriftliche Antwort und Absage des Auswärtigen Amts auf unseren ausdrücklichen Wunsch, das Konzert in Istanbul nicht zu verschieben, endet mit den Worten: “Nichtsdestotrotz bin ich davon überzeugt, dass  … weiterlesen

Protest gegen den Ausstieg der Türkei aus der EU-Kulturförderung wegen des Projektes “aghet – ağıt”

Wir protestieren aufs Schärfste gegen die Entscheidung der Türkei, sich nicht mehr am EU-Kulturprogramm zu beteiligen. Laut türkischen Medienberichten und Aussage der EACEA … weiterlesen

Steinmeier lobt “aghet – ağıt” Konzertprojekt der Dresdner Sinfoniker

„Die Deportation der armenischen Bevölkerung aus Anatolien liegt rund hundert Jahre zurück. Doch die offizielle Versöhnung des armenischen und des türkischen Volks über die Ereignisse in den Jahren 1915/16 steht weiter aus. Umso wichtiger sind Impulse für … weiterlesen

Personen

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Andrea Molino

Dirigent

Der Komponist und Dirigent Andrea Molino ist in Turin geboren und lebt heute in Zürich. Er war von 1996 bis 2007 musikalischer Leiter der … weiterlesen

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Zeynep Gedizlioğlu

Komponistin

Geboren 1977 in Izmir, studierte Zeynep Gedizlioğlu Komposition bei Cengiz Tanc, Theo Brandmüller, Ivan Fedele und Wolfgang Rihm … weiterlesen

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Vache Sharafyan

Komponist

Vache Sharafyan gehört zu den bedeutensten Komponisten Armeniens und genießt ein großes internationales Ansehen. 1985 gewann … weiterlesen

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Helmut Oehring

Komponist

Helmut Oehring, 1961 in Ost-Berlin geboren, als Gitarrist und Komponist Autodidakt, war 1992–1994 Meisterschüler Georg Katzers an der … weiterlesen

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Markus Rindt

Intendant

Der Intendant der Dresdner Sinfoniker wurde 1967 in Magdeburg geboren. Er besuchte von 1979-1985 die Spezialschule für Musik Carl-Maria … weiterlesen

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Marc Sinan

Gitarre

Der Gitarrist und Komponist Marc Sinan ist Sohn einer türkisch-armenischen Mutter und eines deutschen Vaters. Marc Sinans … weiterlesen

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Araik Bartikian

Duduk

Araik Bartikian wurde 1962 in Gavar, Armenien, geboren. Seinen ersten Instrumentalunterricht erhielt er von seinem Großvater … weiterlesen

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Matthias Worm

Viola

Matthias Worm, geboren in Berlin, erhielt bereits im Alter von 8 Jahren ersten Violinunterricht. Auf sein Abitur im Jahre 1977 folgt von … weiterlesen

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Premil Petrović

Dirigent

Premil Petrović ist Gründer, Chefdirigent und künstlerischer Leiter des No Borders Orchestra. Er hat Dirigieren unter Professor Winfried … weiterlesen

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Olaf Katzer

Chorleitung

Olaf Katzer ist seit 2011 Dirigent des Dresdner Kammerchores. Neben eigenen Konzerten leitet er Einstudierungen für Hans- Christoph … weiterlesen

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Stefanie Wördemann

Libretto

Stefanie Wördemann, geboren 1974 bei Hamburg, studierte Musikwissenschaft und Germanistik an der HU Berlin und war Gründungs-mitglied … weiterlesen

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Carl Thiemt

Countertenor

Carl Thiemt begann seine musikalische Laufbahn in den Dresdener Kinder- und Knabenchören. Schon vor seinem Gesangsstudium beschäftigte … weiterlesen

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FAZ

vom 23.04.2016

Die Türkei macht auf europäischer Ebene Druck gegen das Konzertprojekt „Aghet“ der Dresdner Sinfoniker zum Genozid an den … weiterlesen

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FAZ

vom 26.04.2016

Die große Katastrophe bleibt nur halb aus. Der Beschreibungstext des Konzertprojektes „Aghet – Die große Katastrophe“ der Dresdner … weiterlesen

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Spiegel Online

vom 23.04.2016

Die Türkei hat offenbar auf EU-Ebene gegen das Konzertprojekt “Aghet” der Dresdner Sinfoniker zum Genozid an den … weiterlesen

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Spiegel Online

25.04.2016

Der türkische Botschafter in Brüssel beschwert sich über ein Dresdner Musikprojekt – und die EU-Kommission entfernt … weiterlesen

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Financial Times

vom 30.11.2015

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Neues Deutschland

vom 01.12.2015

Im Gang des Foyers blickte einem auf gereihten Fotos das ganze Elend dieser Welt an. Frank Schultze und Christoph Püschner haben diese Bilder … weiterlesen

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Kultur extra

vom 30.11.2015

Zwischen Orient und Abendland liegt Armenien, es bildet mit dem Berg Ararat, auf dem einst Noahs Arche landete, gewisser … weiterlesen

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ADK

Ausgabe 4/2015

Schon die Ankündigung „Ein Konzertprojekt der Dresdner Sinfoniker besetzt mit armenischen, türkischen und europäischen … weiterlesen


Symphony for Palestine

Symphony for Palestine

Symphony for Palestine

Es war ein lang gehegter Plan und blieb lange Zeit ein Wagnis: Die Dresdner Sinfoniker reisten 2013 nach Ost-Jerusalem und in das Westjordanland, um das Werk „Symphony for Palestine“ mit Musik des weltbekannten iranischen Komponisten Kayhan Kalhor gemeinsam mit palästinensischen und aserbaidschanischen Solisten zur Aufführung zu bringen.

Gewidmet ist „Symphony for Palestine“ zwei Palästinensern: Juliano Mer-Khamis, dem ermordeten Leiter des Freedom Theatres in Jenin, sowie dem elfjährigen Ahmed Khatib, den ein israelischer Soldat 2005 erschoss, weil er die Wasserpistole des Jungen für eine scharfe Waffe hielt. Seine Geschichte ging um die Welt, denn seine Eltern spendeten Ahmeds Organe fünf israelischen Kindern.

Inspiriert von diesen tragischen Ereignissen verknüpft der iranische Komponist Kayhan Kalhor traditionelle persische Melodien sowie Elemente arabischer Volksmusik mit dem Klang eines europäischen Streichorchesters und orientalischen Instrumenten.

Die Dresdner Sinfoniker sehen sich als Mittler zwischen unterschiedlichen Traditionen und Kulturen. Trotz unzähliger Hindernisse reisten sie ins Westjordanland und setzten ein unüberhörbares Zeichen für die völkerverbindende Kraft der Musik.

Unser Dank gilt: Ahmad Aqil, Omar Barghouti, Ben Bernhard, Boomtown Media, Dan Coleman, Sharaf DarZaid, Salwa Duaibis, Hans-Peter Eckardt, Edward Said National Conservatory of Music, Hussein Mousa Faqih, Murat Gök & Pilot Gallery Istanbul, Olivia Güthling, Mohammad Halayka, Girina Holland, Franziska Jahn, Anne Jung, Mamoun Kanaan, Muna Khleifi, Stefan Kobsa, Raed Al Kobari, Sonja Leinkauf, Axel Lische, Dr. Bernhard Freiherr von Löffelholz, Firas Mahajneh, Torsten Maß, Miri & Yossi, Martin Morgenstern, Vazeh Mustafa, Lea Muth, Nassar Nassar, Ilona Nawa, Sanne Neumuth, Mirko Nowak, Bisher Qassis, Dagmar Quentin, Ossama Quteineh, Stefan Rindt, Frank Bongo Rotzsch, Michael Schwarz, Yuval Shaked, Marc Sinan, Isabel Soffer, Friederike Tappe-Hornbostel und Marcus Vetter.

„Symphony for Palestine“ wurde gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, die Landeshauptstadt Dresden – Amt für Kultur und Denkmalschutz, die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie die Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank und war eine Koproduktion der Dresdner Sinfoniker und Ben Deiß.

Fotos: Klaus Gigga, Martin Morgenstern, Sabine Grüner, Annekathrin Rammelt, Markus Rindt. Cover photo courtesy of Murat Gök / PILOT Gallery, Istanbul

Termine

1. Oktober 2011 | 20 Uhr | Dresden
HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden
Eröffnungskonzert Tonlagen – Dresdner Festival der zeitgenössischen Musik

30. Mai 2013 | 20 Uhr | Ramallah
Ramallah Cultural Palace

1. Juni 2013 | 20 Uhr | Jerusalem
Al Hakawati Palestinian National Theater

2. Juni 2013 | 20 Uhr | Jenin
Cinema Jenin

Aktuelles

Cinema Jenin schließt seine Türen für immer

10. Dezember 2016

Verschiedene Zeitungen haben in den letzten Wochen über das Ende von Cinema Jenin berichtet. Jetzt, nach Monaten der Verhandlungen, müssen wir leider zur Kenntnis nehmen, dass Cinema Jenin seine Türen für immer schließt. Die Besitzer von Cinema Jenin haben entschieden, das Kino an einen Investor zu verkaufen, der ein Einkaufszentrum an seiner Stelle errichten wird. Cinema Jenin kam 2014 das erste Mal in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten. Nach fünf Jahren großzügiger finanzieller Unterstützung musste sich die Evangelische Kirche in Frankfurt anderen Projekten zuwenden. Um erneut Aufmerksamkeit auf das CJ Projekt zu lenken, haben wir letztes Jahr eine Benefiz-Tour mit dem Film CINEMA JENIN durch Deutschland, die Schweiz, Österreich und Liechtenstein organisiert. Doch leider konnten wir nur sehr kleine finanzielle Mittel akquirieren. Zur selben Zeit lief auch unser 8-Jahres-Vertrag aus und die Besitzer kündigten eine massive Mietpreiserhöhung an, viel mehr als Cinema Jenin bezahlen konnte. Schließlich stand die Entscheidung der Besitzer, das Kino zu verkaufen … weiterlesen

Künstler

Kayhan Kalhor

Komponist

Der Komponist und Solist Kayhan Kalhor zählt zu den weltweit renommiertesten Meistern der iranischen Stachelfidel Kamancheh. Er wurde in  … weiterlesen

Markus Rindt

Künstlerischer Leiter

Der Intendant der Dresdner Sinfoniker wurde 1967 in Magdeburg geboren. Er besuchte von 1979-1985 die Spezialschule für Musik Carl-Maria … weiterlesen

Benjamin Deiß

Kreativ Direktor

Benjamin Deiß studierte von 2000 bis 2005 in Hamburg und London Filmproduktion und Regie. Im Anschluss an sein Studium arbeitete er in London für … weiterlesen

Andrea Molino

Dirigent

Der Komponist und Dirigent Andrea Molino ist in Turin geboren und lebt heute in Zürich. Er war von 1996 bis 2007 musikalischer Leiter der Pocket … weiterlesen

Shane Shanahan

Perkussion

Seit über fünfzehn Jahren bereist Shane Shanahan die ganze Welt und arbeitet mit so verschiedenartigen Künstlern wie Bobby McFerrin, … weiterlesen

Ali Bahrami-Fard

Santur

Der anerkannte Santur-Solist Ali Bahrami wurde am 28. Juli 1981 im iranischen Shiraz geboren. Er graduierte in Musik an der Universität von Teheran… weiterlesen

Kamil Shajrawi

Oud

Kamil Shajrawi wird heute als einer der bedeutendsten Musiker der arabischen Welt gesehen, der sich auf die klassische orientalische Musik … weiterlesen

Sa’ad Mohamed Hassan

Arabische Geige

Sa’ad Mohamed Hassan wurde 1940 in Ashmoun, Ägypten geboren. Er begann sein Musikstudium am Musikinstitut in Elminia, Oberägypten … weiterlesen

Medienecho

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Süddeutsche Zeitung

vom 01.06.2013

Der Kulturpalast von Ramallah ist ein bulliger Bau mit 800 plüschigen Plätzen, und wer hier auftreten will, der muss erst einmal an den beiden … weiterlesen

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Frankfurter Rundschau

vom 01.06.2013

Kurz vor Konzertbeginn macht sich Nervosität breit. Werden die Palästinenser kommen? Die Dresdner Sinfoniker und ihr Dirigent Andrea … weiterlesen

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Neue Musikzeitung

vom 31.05.2013

Nur langsam füllt sich der große Saal des Cultural Palace in Ramallah. Gekommen sind überwiegend junge, modern gekleidete … weiterlesen

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Al Arabiya

vom 31.05.2013

A symphony dedicated to two Palestinians killed in the West Bank has received its first performance in the Israeli-occupied territory after … weiterlesen

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Haaretz

vom 30.05.2013

Two German musicians are presenting a symphony in East Jerusalem and the West Bank dedicated to their murdered Palestinian … weiterlesen

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Dresdner Neueste Nachrichten

vom 30.05.2013

Wer als Journalist mit einem Orchester auf Reisen war, weiß um die mitunter kapriziösen Eigenarten von Musikern. Anders ist da die Erfahrung … weiterlesen

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Dresdner Neueste Nachrichten

vom 14.05.2013

Schon immer waren die Konzerte der Dresdner Sinfoniker ungewöhnlich: Musik aus China, Südamerika, dem Kaukasus, die Hochhaus … weiterlesen

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New York Times

vom 08.05.2013

A few years in the making, a Middle East tour of a work called “Symphony for Palestine” will come to Ramallah, East Jerusalem and Jenin … weiterlesen

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Sächsische Zeitung

vom 02.10.2011

Mit der Uraufführung des Werkes „Cinema Jenin – A Symphony“ ist am Samstagabend in Hellerau das Dresdner TonLagen Festival für … weiterlesen

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Freie Presse

vom 01.10.2011

Eigentlich sollte der Dokumentarfilm “Cinema Jenin” in diesem Herbst im Westjordanland Weltpremiere feiern, im Kino von Dschenin  … weiterlesen

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Die Zeit

vom 29.09.2011

Wenn Markus Rindt sich etwas in den Kopf gesetzt hat, erscheint ihm wenig unmöglich. Mal postierte der Intendant seine Dresdner … weiterlesen

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Dresdner Neueste Nachrichten

vom 28.09.2011

Die kleine Stadt Dschenin im Westjordanland galt lange als Terroristenhochburg und ist wegen einer Tragödie bekannt. Hier erschossen israelische  … weiterlesen


Hasretim

Hasretim

Eine anatolische Reise

Hasretim – Eine anatolische Reise

Hasretim (türk.: Meine Sehnsucht) ist eine musikalische Suche nach kultureller Identität. Gemeinsam mit Markus Rindt, dem Intendanten der Dresdner Sinfoniker, begibt sich der Gitarrist und Komponist Marc Sinan auf eine ungewöhnliche Reise. Die Route führt vom Schwarzen Meer, der Heimat seiner Großeltern, bis an die Grenze Armeniens.

Über Wochen finden und filmen sie traditionelle Musiker, versuchen ihre Kunst zu durchdringen und finden vielleicht letzte musikalische Dokumente einer anderen Gegenwart. Wie überall ist die traditionelle Musik auch hier eine sterbende Kunst. Die Tradition der mündlichen Überlieferung reißt ab. Die ehemaligen Asiklar Kahvesis, Clubs der »Singer-Songwriter«, sind heute einfache Teehäuser. Nur selten trifft man auf junge Musiker wie den Kemençespieler Mesut Kurt aus Trabzon oder die Sängerin Asiye Göl aus Ordu. Die wenigsten von ihnen bestreiten mit der Musik ihren Lebensunterhalt, doch spielen sie mit großer Leichtigkeit und Virtuosität. Ihre Musik zeugt von Rastlosigkeit und Temperament und trägt in ihrer Vielfalt die Spuren des kulturellen und ethnischen Reichtums Anatoliens. In Hasretim begegnen die musikalischen Fundstücke und Videoaufzeichnungen der Reise Marc Sinans eigener zeitgenössischer Musik für ein gemischtes Ensemble der Dresdner Sinfoniker mit türkischen und armenischen Gästen.

Marc Sinan  Komposition
Andrea Molino  Musikalische Einrichtung und musikalische Leitung
Marc Sinan & Markus Rindt  Idee, Konzept und Produktion
Hans-Peter Eckardt, Markus Rindt, Filip Zorzor  Kamera
Fabian Knecht, Filip Zorzor, Lonni Wong  Video
Dresdner Sinfoniker mit türkischen und armenischen Gästen

Eine Koproduktion der Dresdner Sinfoniker mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden und YMUSIC.

© Fotos: Filip Zorzor & Markus Rindt

Konzerte

9. Oktober 2010 | Dresden
HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste
Uraufführung im Rahmen des TonLagen Festivals
Programmheft

30. Juli 2011 | Hamburg
Schleswig Holstein Musikfestival

31. Juli 2011 | Kiel
Schleswig Holstein Musikfestival

4. Dezember 2011 | Waiblingen
Bürgerhaus Waiblingen

20. März 2013 | Berlin
Kammermusiksaal der Philharmonie
MaerzMusik

Ausgezeichnet mit dem Sonderpreis »Welthorizont« der deutschen UNESCO-Kommission. Hasretim erschien 2013 bei ECM.

Aktuelles

Offener Brief an Frank-Walter Steinmeier | Absage des Konzertes in Istanbul

Lieber Frank-Walter Steinmeier, die schriftliche Antwort und Absage des Auswärtigen Amts auf unseren ausdrücklichen Wunsch, das Konzert in Istanbul nicht zu verschieben, endet mit den Worten: “Nichtsdestotrotz bin ich davon überzeugt, dass  … weiterlesen

Protest gegen den Ausstieg der Türkei aus der EU-Kulturförderung wegen des Projektes “aghet – ağıt”

Wir protestieren aufs Schärfste gegen die Entscheidung der Türkei, sich nicht mehr am EU-Kulturprogramm zu beteiligen. Laut türkischen Medienberichten und Aussage der EACEA … weiterlesen

Steinmeier lobt “aghet – ağıt” Konzertprojekt der Dresdner Sinfoniker

„Die Deportation der armenischen Bevölkerung aus Anatolien liegt rund hundert Jahre zurück. Doch die offizielle Versöhnung des armenischen und des türkischen Volks über die Ereignisse in den Jahren 1915/16 steht weiter aus. Umso wichtiger sind Impulse für … weiterlesen

Personen

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Andrea Molino

Dirigent

Der Komponist und Dirigent Andrea Molino ist in Turin geboren und lebt heute in Zürich. Er war von 1996 bis 2007 musikalischer Leiter der … weiterlesen

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Zeynep Gedizlioğlu

Komponistin

Geboren 1977 in Izmir, studierte Zeynep Gedizlioğlu Komposition bei Cengiz Tanc, Theo Brandmüller, Ivan Fedele und Wolfgang Rihm … weiterlesen

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Vache Sharafyan

Komponist

Vache Sharafyan gehört zu den bedeutensten Komponisten Armeniens und genießt ein großes internationales Ansehen. 1985 gewann … weiterlesen

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Helmut Oehring

Komponist

Helmut Oehring, 1961 in Ost-Berlin geboren, als Gitarrist und Komponist Autodidakt, war 1992–1994 Meisterschüler Georg Katzers an der … weiterlesen

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Markus Rindt

Intendant

Der Intendant der Dresdner Sinfoniker wurde 1967 in Magdeburg geboren. Er besuchte von 1979-1985 die Spezialschule für Musik Carl-Maria … weiterlesen

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Marc Sinan

Gitarre

Der Gitarrist und Komponist Marc Sinan ist Sohn einer türkisch-armenischen Mutter und eines deutschen Vaters. Marc Sinans … weiterlesen

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Araik Bartikian

Duduk

Araik Bartikian wurde 1962 in Gavar, Armenien, geboren. Seinen ersten Instrumentalunterricht erhielt er von seinem Großvater … weiterlesen

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Matthias Worm

Viola

Matthias Worm, geboren in Berlin, erhielt bereits im Alter von 8 Jahren ersten Violinunterricht. Auf sein Abitur im Jahre 1977 folgt von … weiterlesen

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Premil Petrović

Dirigent

Premil Petrović ist Gründer, Chefdirigent und künstlerischer Leiter des No Borders Orchestra. Er hat Dirigieren unter Professor Winfried … weiterlesen

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Olaf Katzer

Chorleitung

Olaf Katzer ist seit 2011 Dirigent des Dresdner Kammerchores. Neben eigenen Konzerten leitet er Einstudierungen für Hans- Christoph … weiterlesen

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Stefanie Wördemann

Libretto

Stefanie Wördemann, geboren 1974 bei Hamburg, studierte Musikwissenschaft und Germanistik an der HU Berlin und war Gründungs-mitglied … weiterlesen

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Carl Thiemt

Countertenor

Carl Thiemt begann seine musikalische Laufbahn in den Dresdener Kinder- und Knabenchören. Schon vor seinem Gesangsstudium beschäftigte … weiterlesen

Presse

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Tagesspiegel

vom 23.03.2013

Eine „anatolische Reise“ führt in das den musikalischen Umbrüchen im türkisch- arabischen Mittelmeerraum gewidmete Thema der … weiterlesen

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Welt

vom 08.04.2013

Wagner, Bruckner und Debussy, so hieß die avantgardistische Elite des späten 19. Jahrhunderts. Für uns sind sie Klassiker. Das kann den … weiterlesen

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nmz

vom 13.07.2011

Angetrieben von einer großen Sehnsucht („Hasret“) nach seinen kulturellen Wurzeln machte sich der Gitarrist Marc Sinan, Sohn einer türkisch … weiterlesen

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Hamburger Abendblatt

vom 01.08.2011

Wie Reisefieber klingt, zeigte die musikalisch-filmische Collage “Hasretim – Eine anatolische Reise”, die am Sonnabend im Rahmen des … weiterlesen

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FAZ

vom 22.10.2010

Die Neue Musik ist, schon seit längerem, des Elfenbeinturms überdrüssig. Vermittlung heißt das Zauberwort, mit dem vor allem das … weiterlesen

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Süddeutsche Zeitung

vom 14.10.2010

Das deutsch-türkische Musikprojekt Hasretim in Hellerau vermittelte an diesem Abend vor allem eines: heimatliche Wärme, wohin man … weiterlesen

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DNN

vom 11.10.2010

Es ist schon eher eine Seltenheit, dass sich die Dresdner Sinfoniker eine fertige Partitur aufs Dirigentenpult legen. Neben dem … weiterlesen


I Exist – Nach Rajasthan

I EXIST – nach Rajasthan

Marc Sinan Company & Dresdner Sinfoniker

I EXIST – nach Rajasthan

Szenisches Konzert

“I EXIST – nach Rajasthan” verarbeitet gemeinsam mit Musiker*Innen, Künstler* Innen und Ensembles aus Europa und Indien, eine Reise zu den mythischen Ursprüngen eines Volkes. Uralte Erzählungen beschreiben die Herkunft der Roma aus Rajasthan. Die Begegnung mit diesem vermeintlichen Ursprung, bedeutet für die Avantgarde-Musikerin Iva Bittová und das Künstler-Duo Damian & Delaine Le Bas auch eine Bewegung zurück zu einem Teil ihrer Herkunft. Und diese Reise in das Fremde, wird zu einer Reise in die eigene Existenz.

“Die künstlerische Auseinandersetzung mit meinen eigenen kulturellen Wurzeln steht seit über zehn Jahren im Mittelpunkt meiner künstlerischen Arbeit. Dabei habe ich eine sehr persönliche Arbeitsweise entwickelt, in der ich aus dokumentarischem Video- und Tonmaterial ein Amalgam mit meiner eigenen zeitgenössischen Musik forme; eine Partitur, die in der Tradition des Gesamtkunstwerks die musikalische, visuelle und narrative Ebene zusammenführt.”  (Marc Sinan)

Marc Sinan  Komposition/Künstlerische Leitung/Gitarre
Markus Rindt  Produzent
Holger Kuhla  Dramaturgie & Libretto
Damian & Delaine Le Bas  Ausstattung
Iva Bittová  Violine, Gesang
Raju Bhopa  Gesang
Dayam Khan  Harmonium, Gesang
Papamir  Dholak, Gesang
Hans-Peter Eckardt & Maria Lankowski  Video
Dresdner Sinfoniker
No Borders Orchestra

Eine Produktion der Marc Sinan Company/ YMUSIC mit den Dresdner Sinfonikern in Koproduktion mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission.

In Kooperation mit Ethnologisches Museum in den Staatlichen Museen zu Berlin, whiteBOX München, No Borders Orchestra, Pécs 2010, RADIALSYSTEM V Berlin, Rajeev Goenka Music Academy Dundlod und Jaipur Virasat Foundation.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, den Kofinanzierungsfonds der Berliner Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Konzerte

4. November 2018 | 20 Uhr | Belgrad, Serbien
Serbisches National Theater
Szenisches Konzert

6. November 2018 | 20 Uhr | Pécs, Ungarn
Zsolnay Cultural Quarter
Szenisches Konzert

10. November 2018 | 20 Uhr | Berlin
TAK Theater
Szenisches Konzert
Tickets hier erhältlich

11. November 2018 | 20 Uhr | Berlin
TAK Theater
Szenisches Konzert
Tickets hier erhältlich

Aktuelles

Offener Brief an Frank-Walter Steinmeier | Absage des Konzertes in Istanbul

Lieber Frank-Walter Steinmeier, die schriftliche Antwort und Absage des Auswärtigen Amts auf unseren ausdrücklichen Wunsch, das Konzert in Istanbul nicht zu verschieben, endet mit den Worten: “Nichtsdestotrotz bin ich davon überzeugt, dass  … weiterlesen

Künstler

Marc Sinan

Komponist

Marc Sinan ist Komponist und Gitarrist mit deutsch-türkisch-armenischen Wurzeln. Er studierte in seiner frühen Jugend bei Eliot Fisk und … weiterlesen

Markus Rindt

Produzent

Der Intendant der Dresdner Sinfoniker wurde 1967 in Magdeburg geboren. Er besuchte von 1979-1985 die Spezialschule für Musik Carl-Maria … weiterlesen

Delaine le Bas

Bühnenbildnerin

Delaine le Bas wurde 1965 in Worthing, England geboren. Sie studierte an der St. Martins School Of Art in London ihren Master. Delaine ist … weiterlesen

Damian le Bas

Bühnenbildner

Damian le Bas wurde 1963 in Sheffield U.K. geboren. Er studierte am Royal College Of Art in London seinen Master. Er war einer der 16 Künstler … weiterlesen

Iva Bittová

Violine

Iva Bittová wurde 1958 in Bruntál in der Tschechoslowakei geboren. Sie besuchte eine Schauspielschule und spezialisierte … weiterlesen

Tom Götze

Bass

Tom Götze, geboren 1968 in Dresden, studierte von 1984 bis 1990 Tuba, Bassgitarre und Kontrabass an der Musikhochschule in Dresden. Seit seinem … weiterlesen

Maria Schneider

Percussion

Maria Schneider kam 1983 in der Nähe von Hannover zur Welt. Ihre Eltern sowie ihre beiden älteren Schwestern sind, genau wie sie studierte klassische … weiterlesen

Sascha Friedl

Flöte

Sascha Friedl ist eher ein Künstler der zurückgezogenen Sorte. So schwer es auch scheint, mit ihm in Kommunikation zu treten, umso … weiterlesen

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Premil Petrović

Dirigent

Premil Petrović ist Gründer, Chefdirigent und künstlerischer Leiter des No Borders Orchestra. Er hat Dirigieren unter Professor Winfried … weiterlesen

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Olaf Katzer

Chorleitung

Olaf Katzer ist seit 2011 Dirigent des Dresdner Kammerchores. Neben eigenen Konzerten leitet er Einstudierungen für Hans- Christoph … weiterlesen

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Stefanie Wördemann

Libretto

Stefanie Wördemann, geboren 1974 bei Hamburg, studierte Musikwissenschaft und Germanistik an der HU Berlin und war Gründungs-mitglied … weiterlesen

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Carl Thiemt

Countertenor

Carl Thiemt begann seine musikalische Laufbahn in den Dresdener Kinder- und Knabenchören. Schon vor seinem Gesangsstudium beschäftigte … weiterlesen

Medienecho

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Musik Heute

vom 31.03.2017

Die musikalische Weltreise von Marc Sinan und den Dresdner Sinfonikern geht weiter. In ihrem neuen Projekt ergründen sie … weiterlesen

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Sächsische Zeitung

vom 24.03.2017

Seit jeher löst das sogenannte fahrende Volk die unterschiedlichsten Reaktionen aus. Von Neid, Angst, Bewunderung und Abscheu wird … weiterlesen

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Münchner Feuilleton

vom 30.03.2017

Die Roma sind die größte ethnische Minderheit in Europa – und stammen aus Indien. Das hat ein internationales Forscherteam dank … weiterlesen

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The Hindu

17.11.2016

As my taxi changes gear from highway to village-dirt-lane, a street dog barking furiously runs along side us for sometime. I can hear … weiterlesen

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FAZ

vom 23.04.2016

Die Türkei macht auf europäischer Ebene Druck gegen das Konzertprojekt „Aghet“ der Dresdner Sinfoniker zum Genozid an den … weiterlesen

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FAZ

vom 26.04.2016

Die große Katastrophe bleibt nur halb aus. Der Beschreibungstext des Konzertprojektes „Aghet – Die große Katastrophe“ der Dresdner … weiterlesen

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Spiegel Online

vom 23.04.2016

Die Türkei hat offenbar auf EU-Ebene gegen das Konzertprojekt “Aghet” der Dresdner Sinfoniker zum Genozid an den … weiterlesen

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Spiegel Online

25.04.2016

Der türkische Botschafter in Brüssel beschwert sich über ein Dresdner Musikprojekt – und die EU-Kommission entfernt … weiterlesen


Barfuss durch Hiroshima

Barfuss durch Hiroshima

Barfuss durch Hiroshima

Am 6. August 1945 wurde die japanische Stadt Hiroshima durch den Abwurf der ersten Atombombe mit der Kraft von 15.000 Tonnen zu einer Hölle auf Erden. 100.000 Menschen kostete die Druck- und Hitzewelle von „Little Boy“ auf einen Schlag das Leben. Zu den Überlebenden gehörte der japanische Zeichner Keiji Nakazawa, der seine Erfahrungen in dem monumentalen Manga „Barfuss durch Hiroshima“ in höchst eindringlichen Zeichnungen festgehalten hat.

Unter der Schirmherrschaft der Japanischen Botschaft wurde aus Anlass des 70sten Jahrestages am 6. August 2015 im Rahmen des Dresdner Palais Sommers in einer großen Open-Air-Veranstaltung an den Atombombenabwurf auf Hiroshima erinnert: Unter der künstlerischen Leitung des Klarinettisten und Videokünstlers Oğuz Büyükberber aus Amsterdam wurde das Ursprungsmaterial von Nakazawas Manga „Barfuss durch Hiroshima“ in einer ganz eigenständigen Ästhetik zwischen Zeichentrickfilm und Digitaler Kunst bearbeitet und in Großwandprojektionen an die Fassade des Japanischen Palais am Elbufer projiziert. Die Zuschauer erlebten die damaligen Geschehnisse konsequent durch die Augen und Ohren des sechsjährigen Jungen Gen: den faschistischen Alltag in Japan, den Überlebenskampf seiner Familie, ihre morgendlichen Verrichtungen an jenem 6. August und die Schockwirkung des Abwurfs, der von den Toten häufig keine Spuren hinterließ als die Schatten, die sie auf die Straße warfen, und der viele Überlebende zwang, ihre strahlenversengte Haut regelrecht hinter sich herzuziehen.

Wie macht man sich eine Vorstellung von der Apokalypse, wie klingt sie? Schrill wie Sirenentöne beim Bombenalarm, ohrenbetäubend wie eine Explosion, herzzerreißend wie die Hilferufe der Verschütteten? Oder still wie das unheimliche Schweigen der Verbrannten, leise trommelnd wie der Regen, der nach dem Angriff auf Hiroshima niederging? Dies zu imaginieren war die künstlerische Herausforderung der Dresdner Sinfoniker, die die Open-Air-Show initiierten und in einem Ensemble virtuoser Musikerpersönlichkeiten live dazu improvisierten.

In Kooperation mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden, der Botschaft von Japan, Carlsen Verlag, Greve Studio Berlin, Japan Uni Agency, Manuel Gogos – Agentur für Geistige Gastarbeit, Palais Sommer und Studt-Akustik. Gefördert durch Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Landeshauptstadt Dresden – Amt für Kultur und Denkmalschutz, Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank, Neumann & Müller und Heckschen & van de Loo Notare.

Termine

6. August 2015 | 21:30 Uhr | Dresden
Open Air im Park des Japanischen Palais Dresden
Eintritt frei

20. Oktober 2016 | 20 Uhr | Dresden
Kunsthalle des Kraftwerks Mitte Dresden
Eintritt frei

Fotos: Sabine Grüner & Christoph Püschner

Aktuelles

Die vierzig Tage des Musa Dagh
Theaterstück nach dem gleichnamigen Roman von Franz Werfel mit Schülerinnen und Schülern der
9. Klassen des Vizthum-Gymnasiums und des Gymnasiums Dresden-Plauen

Fr, 29. April 2016 | 19 Uhr
HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden

Regie: Tom Quaas | Dresdner Sinfoniker unter der Leitung von Premil Petrovic

Es war das Jahr 1915, als das Bergmassiv des „Musa Dagh“ südlich der heutigen türkischen Stadt Iskenderun zum Schauplatz eines Ereignises wurde, das im Kontext des Genozids an den Armeniern vor hundert Jahren absolut einzigartig blieb: 5000 Bewohner aus sechs armenischen Dörfern flohen auf den „Mosesberg“, um gegen die herannahenden Truppen der Türken Widerstand zu leisten. Diese bewegende Geschichte hat Franz Werfel zum Kern seines 1000-seitigen Romans gemacht. Die vierzig Tage des Musa Dagh gilt vielen als das wichtigste literarische Werk zum Völkermord an den Armeniern überhaupt.

Im Rahmen des musikalischen Erinnerungsprojekts aghet – ağıt beschäftigen sich nun seit Anfang des Jahres rund 60 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Dresden-Plauen und des Vitzthum-Gymnasiums unter der Leitung des Regisseurs und Schauspielers Tom Quaas mit einer Dramatisierung dieses großen Stoffs. Mit der Uraufführung am 29. April im Festspielhaus Hellerau möchte die junge Theatertruppe unter Mitwirkung der Dresdner Sinfoniker die hochaktuellen Themen aus Werfels Roman Rassismus, Vertreibung und ethnische Säuberung einem breiten Publikum nahe bringen. Von Pegida umbrandet wollen die jungen Akteurinnen und Akteure vor allem eins: ihr Stück als Haltung, als politisches Statement verstanden wissen.

Am 23. April (18 und 20 Uhr) werden Ausschnitte aus ‘Die vierzig Tage des Musa Dagh’ im Rahmen der Langen Nacht der Dresdner Theater im Festspielhaus Hellerau zu erleben sein.

Ein Vermittlungsprojekt der Dresdner Sinfoniker im Rahmen des Konzertprojektes aghet – ağit.

Künstler

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Andrea Molino

Dirigent

Der Komponist und Dirigent Andrea Molino ist in Turin geboren und lebt heute in Zürich. Er war von 1996 bis 2007 musikalischer Leiter der … weiterlesen

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Zeynep Gedizlioğlu

Komponistin

Geboren 1977 in Izmir, studierte Zeynep Gedizlioğlu Komposition bei Cengiz Tanc, Theo Brandmüller, Ivan Fedele und Wolfgang Rihm … weiterlesen

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Vache Sharafyan

Komponist

Vache Sharafyan gehört zu den bedeutensten Komponisten Armeniens und genießt ein großes internationales Ansehen. 1985 gewann … weiterlesen

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Helmut Oehring

Komponist

Helmut Oehring, 1961 in Ost-Berlin geboren, als Gitarrist und Komponist Autodidakt, war 1992–1994 Meisterschüler Georg Katzers an der … weiterlesen

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Markus Rindt

Intendant

Der Intendant der Dresdner Sinfoniker wurde 1967 in Magdeburg geboren. Er besuchte von 1979-1985 die Spezialschule für Musik Carl-Maria … weiterlesen

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Marc Sinan

Gitarre

Der Gitarrist und Komponist Marc Sinan ist Sohn einer türkisch-armenischen Mutter und eines deutschen Vaters. Marc Sinans … weiterlesen

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Araik Bartikian

Duduk

Araik Bartikian wurde 1962 in Gavar, Armenien, geboren. Seinen ersten Instrumentalunterricht erhielt er von seinem Großvater … weiterlesen

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Matthias Worm

Viola

Matthias Worm, geboren in Berlin, erhielt bereits im Alter von 8 Jahren ersten Violinunterricht. Auf sein Abitur im Jahre 1977 folgt von … weiterlesen

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Premil Petrović

Dirigent

Premil Petrović ist Gründer, Chefdirigent und künstlerischer Leiter des No Borders Orchestra. Er hat Dirigieren unter Professor Winfried … weiterlesen

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Olaf Katzer

Chorleitung

Olaf Katzer ist seit 2011 Dirigent des Dresdner Kammerchores. Neben eigenen Konzerten leitet er Einstudierungen für Hans- Christoph … weiterlesen

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Stefanie Wördemann

Libretto

Stefanie Wördemann, geboren 1974 bei Hamburg, studierte Musikwissenschaft und Germanistik an der HU Berlin und war Gründungs-mitglied … weiterlesen

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Carl Thiemt

Countertenor

Carl Thiemt begann seine musikalische Laufbahn in den Dresdener Kinder- und Knabenchören. Schon vor seinem Gesangsstudium beschäftigte … weiterlesen

Medienecho

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Financial Times

vom 30.11.2015

Helmut Oehring’s Massaker, hört ihr MASSAKER!, given its world premiere in Berlin last Friday, is dedicated to the protesters of … weiterlesen

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Neues Deutschland

vom 01.12.2015

Im Gang des Foyers blickte einem auf gereihten Fotos das ganze Elend dieser Welt an. Frank Schultze und Christoph Püschner haben diese Bilder … weiterlesen

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Kultur extra

vom 30.11.2015

Zwischen Orient und Abendland liegt Armenien, es bildet mit dem Berg Ararat, auf dem einst Noahs Arche landete, gewissermaßen … weiterlesen

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ADK

Ausgabe 4/2015

Schon die Ankündi-
gung „Ein Konzertprojekt der Dresdner Sinfoniker besetzt mit armenischen, türkischen und europäischen Musikern in Gedenken … weiterlesen


Aghet

[aghet] [ağıt]

„ …ich bin die wunde Stelle
zwischen Orient und Abendland… “

[aghet] [ağıt]

Anlässlich des hundertsten Jahrestages des Völkermordes an den Armeniern initiierten die Dresdner Sinfoniker gemeinsam mit dem Gitarristen Marc Sinan das Konzertprojekt aghet – ağıt, das mit großem Erfolg im November 2015 im Berliner RADIALSYSTEM V uraufgeführt wurde. Gewidmet ist aghet – ağıt Marc Sinans Großmutter Vahide, einer Überlebenden des Genozids.

Am 30. April 2016 war die Produktion im Festspielhaus Hellerau zu erleben, im November 2016 wurde aghet – ağıt in Kooperation mit dem No Borders Orchestra in Belgrad aufgeführt und tourte dann weiter nach Jerewan in Armenien.

Unter dem Doppel-Titel aghet – ağıt machten die Dresdner Sinfoniker und Sinan den Völkermord an den Armeniern zum Ausgangspunkt und Gegenstand eines Musikprojekts und erregten damit große internationale Aufmerksamkeit, unter anderem als der türkische Botschafter bei der EU die EU Kommission aufforderte, das Projekt zu stoppen. Im Türkischen steht ağıt für das Klagelied. Aghet – Katastrophe – ist einer der Ausdrücke, die von den Armeniern für jenes Verhängnis verwendet werden, das 1915 über sie hereinbrach. Führende armenische Intellektuelle des Osmanischen Reiches wurden in Istanbul verhaftet – eine Entwicklung, die in Deportationen der Armenier ganz Anatoliens endete, in Massenmord und Todesmärschen in die syrische Wüste: bis zu 1,5 Millionen Menschen fanden den Tod. Als wichtigster Verbündeter des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg war auch das deutsche Kaiserreich in die Verbrechen verstrickt. Deutsche Offiziere nahmen aktiv am Geschehen teil.

Die Dresdner Sinfoniker setzten mit ihren Konzerten ein Zeichen der Versöhnung und waren besetzt mit Musikern aus der Türkei, Armenien, Deutschland sowie Mitgliedern des No Borders Orchestras, das mit Musikern aus den ehemaligen jugoslawischen Staaten ebenfalls ein Versöhnungsprojekt ist. Zwei Auftragswerke von Zeynep Gedizlioğlu (Türkei) und Helmut Oehring (Deutschland) und das Bratschen-Duduk-Doppelkonzert Surgite Gloriae des armenischen Komponisten Vache Sharafyan bildeten das Herz dieses außergewöhnlichen Erinnerungsprojektes. Die Fotoausstellung Das nackte Leben der Fotojournalisten Christoph Püschner und Frank Schultze zum hochaktuellen Thema Flucht und Vertreibung und das Vermittlungsprojekt “Die 40 Tage des Musa Dagh” begleiteten die Aufführungen.

In Kooperation mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Radialsystem V Berlin, Dresdner Kammerchor und AuditivVokal, No Borders Orchestra, National Chamber Orchestra of Armenia und YMUSIC. Gefördert durch Creative Europe, Hauptstadtkulturfonds, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Landeshauptstadt Dresden – Amt für Kultur und Denkmalschutz, Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank und Fonds Soziokultur

Termine

27. November 2015 | 20 Uhr | Berlin
Radialsystem V
aghet – ağıt – Konzert

28. November 2015 | 20 Uhr | Berlin
Radialsystem V
aghet – ağıt – Konzert

29. April 2016 | 19 Uhr | Dresden
Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste
Vermittlungsprojekt “Die 40 Tage des Musa Dagh”
Theater Aufführung

30. April 2016 | 20 Uhr | Dresden
Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste
aghet – ağıt – Konzert

5. November 2016 | 20 Uhr | Belgrad
Yugoslav Drama Theatre
aghet – ağıt – Konzert

10. November 2016 | 19 Uhr | Jerewan
Aram Khachaturian Concert Hall
aghet – ağıt – Konzert

13. November 2016 | 20 Uhr | Istanbul
Kaisersaal des Deutschen Generalkonsulates
Veranstaltung wurde vom Auswärtigen Amt abgesagt

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vom 23.04.2016

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FAZ

vom 26.04.2016

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Ausgabe 4/2015

Schon die Ankündigung „Ein Konzertprojekt der Dresdner Sinfoniker besetzt mit armenischen, türkischen und europäischen … weiterlesen